Die Osteopathie Behandlung

Vor Ihrer ersten Behandlung steht eine ausführliche Befragung oder bei Kindern eine Befragung der Eltern. Ich informiere mich über die Beschwerden und Symptome, Lebensumstände, Unfälle und Operationen, früheren Beschwerden etc., denn daraus lassen sich bereits viele Informationen für die Behandlung ableiten. Mit meinen Händen erfolgt die erste körperliche Untersuchung, um mir ein Gesamtbild Ihres Gesundheitszustandes zu verschaffen und die Störquellen zu lokalisieren. Daraus resultiert die Anwendung der osteopathischen Techniken, Dehnungen und sanfte Berührungen für die Behandlung. Nur mit den Händen werden Blockaden gelöst, ohne Instrumente oder Medikamente.
Eine Behandlung findet nur mit meinen Händen statt, ohne Instrumente oder Medikamente

Osteopathie lässt sich auch als „Einfühlen in die Gewebe” deuten. Dies ist die Grundlage der Diagnostik und der Behandlung. Voraussetzung dafür ist, dass der Osteopath den Patienten, seinen Körper besonders wertfrei wahrnimmt um die Beschaffenheit des Gewebes zu erkennen. Temperatur, Spannungen, Beweglichkeit der Haut, Muskeln, Bänder und die inneren Organe spielen in ihrer Gesamtheit eine große Rolle. Schicht für Schicht werden Blockaden erspürt und sanft gelöst. Dabei beschränkt sich die Osteopathie nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht den Menschen immer als Ganzes, um den Selbstheilungsprozess in Gang zu setzen.

Für eine Osteopathiebehandlung nehmen Sie sich bitte ca. eine Stunde Zeit. Die Dauer hängt vom individuellen Krankheitsbild ab. Es kann danach zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der Beschwerden und zu einer Reaktion des Körpers kommen. Jede Behandlung wird auf die momentane Situation des Patienten abgestimmt. Wie viel Behandlungen erforderlich sind, hängt von Ihrer ganz persönlichen Situation ab. Privatkassen sowie manche gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten teilweise oder ganz. Informieren Sie sich dazu bei Ihrer Krankenversicherung oder erfahren Sie hier mehr darüber.